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Der demokratische Mythos Porto Alegre

Widersprüche und Wirklichkeit eines partizipativen "Planungsmodells"
 eBook
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ISBN-13:
9783658058890
Einband:
eBook
Seiten:
625
Autor:
Rogerio Rodrigues Mororó
Serie:
Bürgergesellschaft und Demokratie
eBook Typ:
PDF
eBook Format:
PDF
Kopierschutz:
1 - PDF Watermark
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Im Mainstream der Beteiligungsforschung fungiert das brasilianische Porto Alegre als ein gelungenes Modell partizipativer Kommunalpolitik. Die Bezeichnung 'Stadt der Demokratie' prägt das Image dieser Stadt, die oft in Verbindung mit dem Verfahren des Bürgerhaushaltes untersucht wird. Doch Rogerio R. Mororó präsentiert ein ganz anderes Bild von Porto Alegre. Er kommt in seiner Analyse zu den Ergebnissen, dass direkte Bürgerbeteiligung in Porto Alegre bislang zwar zu mehr Legitimation politischer Entscheidungsfindungen beigetragen hat, jedoch nicht zu Veränderungen bestehender Machtstrukturen und ebenso wenig zur spürbaren Minderung von Missständen wie krassen räumlichen und sozialen Disparitäten in der lokalen Gesellschaft. Diese Tatsache wird jedoch von einem demokratischen Mythos verklärt.

Rogerio R. Mororó stammt aus Brasilien und hat das Studium der Geographie, Politikwissenschaft und Raumordnung in Tübingen und Stuttgart absolviert. Im Jahr 2013 hat er seine Promotion am geographischen Institut der Universität Tübingen abgeschlossen und ist jetzt dort Lehrbeauftragter.
Demokratietheorie, direkte Bürgerbeteiligung und Partizipationsforschung.- Bürgerhaushalt und demokratische Entscheidungsfindung.- Partizipative Stadtplanung in Brasilien.- Diskurstheorie, Mythos- und Gouvernementalitätsforschung.
Im Mainstream der Beteiligungsforschung fungiert das brasilianische Porto Alegre als ein gelungenes Modell partizipativer Kommunalpolitik. Die Bezeichnung "Stadt der Demokratie" prägt das Image dieser Stadt, die oft in Verbindung mit dem Verfahren des Bürgerhaushaltes untersucht wird. Doch Rogerio R. Mororó präsentiert ein ganz anderes Bild von Porto Alegre. Er kommt in seiner Analyse zu den Ergebnissen, dass direkte Bürgerbeteiligung in Porto Alegre bislang zwar zu mehr Legitimation politischer Entscheidungsfindungen beigetragen hat, jedoch nicht zu Veränderungen bestehender Machtstrukturen und ebenso wenig zur spürbaren Minderung von Missständen wie krassen räumlichen und sozialen Disparitäten in der lokalen Gesellschaft. Diese Tatsache wird jedoch von einem demokratischen Mythos verklärt.