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Historische Konzepte einer Theoretischen Pathologie

Historische Konzepte einer Theoretischen Pathologie

Handschriftenstudien zur Medizin des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit
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1 Einführung.- 1.1 Thematik und Abgrenzung des Themas.- 1.2 Historiographischer Überblick.- 1.3 Zur Methodik der Untersuchung.- 2 Der naturphilosophische Hintergrund.- 2.1 Auf den Spuren der "Magia Naturalis".- 2.2 Physiognomische Signaturen.- 2.3 Konzepte einer Iatromagie.- 3 Das kosmologische Grundkonzept.- 3.1 Einführung.- 3.2 "Astrologia Medica" als Leitstern.- 3.3 Das biographische Szenarium.- 3.4 "Astrum" als anthropologische Grundfigur.- 3.5 Konzepte einer Iatromathematik.- 4 Die pathogenetisch-therapeutische Sinngestalt.- 4.1 Einführung.- 4.2 Die Struktur der Alchimia Medica.- 4.3 Funktionen des "Opus Magnum".- 4.4 Alchymische Prozeduren der Aufklärung.- 4.5 Konzepte einer Iatrochemie.- 4.6 Zusammenfassung.- 5 Zum Paradigmawechsel der Theoretischen Pathologie.- 5.1 Kritik der "Medicina Hermetica".- 5.2 Konzepte einer empirischen Pathologie.- 5.3 Der "Organismus der Anthropologie" bei Nasse.- 5.4 Umrisse einer Pathologischen Physiologie bei Virchow.- 6 Zusammenfassung und Ausblick.- 7 Anhang.- 7.1 Handschriften-Verzeichnis.- 7.2 Literatur.
Die vorliegende Studie zur "Theoretischen Pathologie" geht auf langjahrige Handschriftenanalysen zur grie chisch-arabischen Medizin zuriick, die ich - mit Unterstut zung der Deutschen Forschungsgemeinschaft - in den Jahren 1967, 1971 und 1977 im Rahmen von vorlesungs freien Forschungssemestern in spanischen Bibliotheken durchfuhren konnte. Gegenstand der Handschriftenstu dien waren die Rezeption des griechisch-arabischen Bil dungsgutes und die darauf folgende Assimilation in der Medizin der lateinischen Scholastik. Aufgezeigt werden sollte damit ein ungewohnlich verwickelter Bildungspro zeB, der zwischen dem 12. und 18. Jahrhundert vor sich ging und der erst noch aus den Quellen erschlossen sein will. Was namlich hinter der Polemik urn "Galenismus" und "Arabismus" erwachst, ist keineswegs eine der Assi milation oder Dissoziation folgende Integrierung, sondern ein sehr subjektiv gehaltener Eklektizismus, der aus neuem und altern Wissen das Beste herauszulesen versuchte. Hierbei lassen sich die von uns herausgestellten heuristischen Modelle durchaus als eigenstandige Wis sensbereiche erkennen, wie nicht nur aus ihrer themati schen Verwurzelung und ihrer Wirkungsgeschichte her vorgeht, sondern auch aus ihrer formalen Verankerung in das scholastische Wissenschaftsschema von "Theorica et Practica". Es bleibt kritisch zu bemerken, daB diese Handschrif tenserie keineswegs als reprasentativ gelten kann, daB sie aber gleichwohl eine signifikante Bedeutung gewinnt, wenn man sie mit den Bestanden anderer europaischer Bi bliotheken vergleicht. Als vorlaufiges Ergebnis darffestge halten werden, daB den bisher vernachlassigten Wissens bereichen groBeres Eigengewicht beigemessen werden muB, daB die sog. "Geheimwissenschaften" unerlaBlich sind fUr die Quellen- und Wirkungsgeschichte gerade der abendlandischen Medizin und hier besonders der Theore tischen Pathologie.

Mehr zum Thema

    Altern; Aufklärung; Dissoziation; Forschung; Hermetismus; Physiologie; Wirkung

Produktdetails

Autor: H. Schipperges
ISBN-13: 9783642694387
ISBN: 3642694381
Einband: Book
Seiten: 128
Gewicht: 234 g
Format: 244x170x7 mm
Sprache: Deutsch

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Autor: H. Schipperges
ISBN-13:: 9783642694387
ISBN: 3642694381
Erscheinungsjahr: 18.11.2011
Verlag: Springer Berlin Heidelberg
Gewicht: 234g
Seiten: 128
Sprache: Deutsch
Auflage Softcover reprint of the original 1st ed. 1983
Sonstiges: Taschenbuch, 244x170x7 mm