Supramanie

Vom Pflichtmenschen zum Score-Man
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ISBN-13:
9783642321047
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
23.10.2012
Seiten:
376
Autor:
Gunter Dueck
Gewicht:
562 g
Format:
236x154x27 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Angetrieben von der Leistungsgesellschaft manipulieren wir unsere Bilanz: Wir schummeln, schönen und geben an. Mit Witz und Ironie führt der Autor vor, wie die Menschen zum Abbild eines Systems werden, über dessen Auswüchse sie sich allzu gerne empören.
Duecks Bücher sind ja immer mit einer ziemlich brennenden Fackel geschrieben! Supramanie ist eine Reise ins Dunkle des Menschen, das in ihm nach Duecks Darstellung planmäßig durch die ökonomischen Turbo- und Anreizsysteme erzeugt wird. Übertriebene Leistungssysteme der Bildung und Arbeit träufeln uns unaufhörlich ein: "Du bist nicht gut genug!" Wir laugen aus oder beginnen im Alltag zu schummeln, zu schönen und anzugeben. So manipulieren wir heimlich an unserer persönlichen Ich-AG-Bilanz. Wir sind wie ein Abbild der Suprasysteme geworden. Eigenartig, wie der Leser leicht-satirisch-sanft bis zur Fassungslosigkeitsgrenze geführt wird. Dieses Buch will für das Wahre und Humane erschrecken.
Oben und unten mit System.- Die Pflicht zum Erfolg: Der Supratrieb.- Der gute Systemdurchschnitt und The Organization Man.- Elemente der Wirksamkeit.- Das Ganze erbauen.- Das Suprasystem.- Der Score-Man.- Das Ganze ist weit weniger als die Summe der Teile.- Zeit der Suprasysteme - Zeit der Raubtiere.- Der punktegepflasterte Unweg.- Die Versuchung der Punkte.- Topimierung: Bestmöglichkeit richtiger Menschen.- Utopimierung: Ideetraum der wahren Menschen.- Ontopimierung: Stolzäußerung des natürlichen Menschen.- Im Strudel von Suprasystem und Supramenschen.- Sacrificium, Martyrium, "Deficior"!.- Intellektueller Abgesang.- Tränen über das Gesamtkonzept Supra-Mensch.- Metaomorphose.
Dueck's kultige Bücher sind ja immer mit einer ziemlich brennenden Fackel geschrieben: Licht und Leidenschaft! Diesmal sieht es mehr nach Rasiermesser aus: Supramanie ist eine Reise ins Dunkle des Menschen, das in ihm nach Dueck's Darstellung planmäßig durch die ökonomischen Turbo- und Anreizsysteme erzeugt wird. Übertriebene Leistungssysteme der Bildung und Arbeit träufeln uns unaufhörlich ein: "Du bist nicht gut genug!" Wir laugen aus oder beginnen im Alltag zu schummeln, zu schönen, zu schmücken und anzugeben. So manipulieren wir heimlich an unserer persönlichen Ich-AG-Bilanz. Wir sind wie ein Abbild der Suprasysteme geworden, über deren Bilanzskandale wir uns empören. Eigenartig, wie der Leser leicht-satirisch-sanft bis zur Fassungslosigkeitsgrenze geführt wird. Antikriegsfilme verstören mit so viel Blut, dass wir nie mehr Grausamkeit mögen. Dieses Buch will für das Wahre und Humane erschrecken.