Das Lexikon des Aberglaubens

Aufklärung oder Esoterik?
 Taschenbuch
Besorgungstitel | Lieferzeit:3-5 Tage I

13,99 €*

Alle Preise inkl. MwSt. | zzgl. Versand
ISBN-13:
9783640137770
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
14.08.2008
Seiten:
28
Autor:
Rebecca Mack
Gewicht:
50 g
Format:
213x150x5 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Buchwissenschaft, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universität München (Germanistik), Veranstaltung: Die Geschichte der Enzyklopädie, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Enzyklopädien und Lexika stehen im Allgemeinen seit jeher für Aufklärung und Wissenserlangung. Die ersten Universallexika entstanden kurz vor der französischen Revolution im Zeitalter der Aufklärung. Diese Werke ermöglichten nun endlich auch dem Bürgertum Einsichten in Wissensgebiete zu erlangen, die bis dato nur dem Adel und dem Klerus vorbehalten waren. Zwar war es die Kirche, die eine allgemeine Schulbildung forderte und ermöglichte, doch beließ sie die Mehrzahl der Menschen, also das einfache Volk, bestehend aus den niederen Ständen, in einem Zustand beschränkten Wissens, um sich ihre Macht weiterhin zu sichern. Obwohl der Aberglaube von den kirchlichen Institutionen verboten war, schürten weiterhin katholische und protestantische Prediger bei dem einfachen Volk und den Bauern den Glauben an Hexerei, Schadenszauber und schwarze Magie. Mit der Aufklärung musste neben der Aristokratie auch die Kirche einen Grossteil ihrer Macht einbüssen und auch dem Aberglauben setzte sich die Aufklärung mit der starken Entwicklung der Naturwissenschaften und Philosophie entgegen. Trotzdem ist der Aberglaube über die Jahrhunderte immer noch allgegenwärtig geblieben. Gibt man den Begriff Aberglaube bei der Internetsuchmaschine Google ein, so erhält man nach nur 0,17 Sekunden 1.020 000 Treffer. Aberglaube beschäftigt die Menschen auch noch im 21. Jahrhundert so sehr, dass in den letzten 20 Jahren immerhin sechs oder sieben Lexika zum Thema Aberglaube, oder über den Aberglauben veröffentlicht wurden. Neben dem Lexikon des Aberglaubens von Helmut Hiller, erschienen 1992 das Lexikon des Aberglaubens von Christian Wehr, 1993 das Lexikon des Aberglaubens von Erich Roman Buchhammer, 1998 Das neue Lexikon des Aberglaubens von Walter Gerlach und das Kleine Lexikon des Aberglaubens von Ditte und Giovanni Bandini, 1999 Das kleine Lexikon des Aberglaubens von Heide Marie Karin Geiss, sowie 2001 auch Das kleine Lexikon des Aberglaubens von C. Griephan.
Warum in unserer modernen und aufgeklärten Zeit ein Lexikon des Aberglaubens verfasst und veröffentlicht wird, und ob es sich hier um wissenschaftliche Aufklärung oder esotrische Fachliteratur handelt, soll hier anhand des Beispiels des Lexikon(s) des Aberglaubens von Helmut Hiller näher beleuchtet werden.