Ich denke, also bin ich ... Können Maschinen denken?

 sonst. Bücher
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ISBN-13:
9783640137459
Einband:
sonst. Bücher
Erscheinungsdatum:
14.08.2008
Seiten:
20
Autor:
Michele Spatola
Gewicht:
44 g
Format:
210x148x1 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Ingenieurwissenschaften - Maschinenbau, Note: gut, Fachhochschule Frankfurt am Main , Veranstaltung: Informatik I, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Können Maschinen denken? In dieser Ausarbeitungt möchte ich die Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI) im Einsatzgebiet der Robotik heute und in Zukunft ergründen. , Abstract: Fragen Sie das im Ernst? Glauben Sie wirklich, dass eine Maschine denkt? Was ist denn das: eine Maschine? Geht man nach dem Lexikon ist eine Maschine eine Vorrichtung, mit der eine Energieform in eine andere, für einen bestimmten Zweck geeignete Form umgewandelt werden kann. Ist dann unser Gehirn nicht doch eine Maschine? Sie müssen doch zugeben, dass unser Gehirn denkt oder denkt, dass es denkt, also etwas zur Verfügung stehendes in etwas Anderes verwandelt. Also so etwas wie ein selbst kontrollierendes System ist? Eine kybernetische Regelmaschine oder? Wenn unser Gehirn einer Maschine gleicht, kann auch eine Maschine das tun, was unser Gehirn tut, eben denken. Um bei menschlichen Organen und mechanischen Geräten so etwas wie eine Denkleistung zu erhalten, müssen Informationen über den tatsächlichen Ausgang einer erwünschten Handlung als Anhalts-punkt für Handlungen verfügbar sein. Im menschlichen Körper koordinieren Gehirn und Nervensystem Informationen, die dann dazu eingesetzt werden, Handlungen zu bestimmen. Und in komplexeren Maschinen passiert das Gleiche. Kontrollmechanismen zur Selbstkorrektur in Maschinen dienen einem ähnlichen Zweck wie das, was wir unter Bewusstsein verstehen. Wir beobachten und kontrollieren uns damit. Alles dient einem Zweck. Welchem Zweck fragen Sie? Etwas herzustellen, zu verändern, zu produzieren. Damit behaupte ich, dass auch die Maschine denkt. Durch mein Maschinenbaustudium weiß ich, dass man dieses Prinzip Rückmeldung oder Feedback nennt, was die Basis der Automation ist. Das geschieht alles sowohl in der Maschine wie in unserem Gehirn. Ist es nicht so? Also, wenn wir wie Maschinen funktionieren, funktionieren Maschinen auch so wie wir. Maschinen denken also doch? Diese Idee taucht schon bei René Descartes auf, der Tiere als Automaten ohne Seele bezeichnet hat. Oder Julien Offray de La Mettrie in seinem Buch L' homme machine. Ach. Sie glauben noch immer, wenn ich Maschine sage, dass ich nicht einen Menschen meine, sondern etwas, was die Menschen gemacht haben, was er sozusagen beherrscht. Ist es nicht so? Es ist tatsächlich nicht auszuschliessen, dass die Maschine oder etwas was auf unterer Ebene scheinbar wie eine Maschine funktioniert den Menschen beherrscht. Letzten Endes weil Maschinen doch denken können? Nein, weil sie fehlerlos arbeiten können? Arbeiten Maschinen wirklich fehlerlos? Denkt eine Maschine über die Arbeit nach, die sie verrichtet? Sie sind erstaunt wie ich über das Denken denke, nicht wahr?