Der Weg der ostdeutschen Landwirtschaft von 1945 bis zum Transformationsprozess nach der Wende
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Der Weg der ostdeutschen Landwirtschaft von 1945 bis zum Transformationsprozess nach der Wende

 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783640119615
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
30.07.2008
Seiten:
36
Autor:
Moritz Timm
Gewicht:
66 g
Format:
210x148x2 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Agrarwissenschaften, einseitig bedruckt, Note: 2,0, Humboldt-Universität zu Berlin, Veranstaltung: Seminar, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Untersucht wird die ostdeutsche Landwirtschaft nach der Wende 1990. Um diese zu vestehen, wird zunächst die Entstehungsgeschichte der Eigentumsverhältnisse der Flächen dargestellt.
Bereits seit der Besiedelung durch Westeuropäer im späten Mittelalter ist insbesondere die nordostdeutsche Gegend von großen Betrieben und später von Gutsbetrieben mit Herren und Angestellten bestimmt. Zum Ende des 2. Weltkrieges befindet sich ein großer Teil ostdeutscher Agrarflächen in der Hand von Großgrundbesitzern. Die ländliche Struktur ist bereits hier eine Gesellschaft aus Besitzern und Arbeitern.
Nach dem Krieg werden Großgrundbesitzer und ehemalige Kriegsverbrecher enteignet. Die Flächen gehen in Staats- oder Volkseigentum über.
Die zunächst sowjetische Besatzungszone und später DDR nimmt deutsche Flüchtlinge aus den ehemaligen Ostgebieten auf. Insbesondere an diese wird das nun öffentliche Land verteilt.
Auf dem Weg zum Aufbau des Sozialismus werdem immer mehr private Bauern dazu gebracht, ihre Flächen und ihre Arbeitskraft in den Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPGen) einzubringen. Auch bis dahin staatseigenes Land wird den LPGen zur Bewirtschaftung zugesprochen. Weiterhin wird Land von Republikflüchtigen enteignet und zu Staatseigentum. Auch dieses wird den LPGen zur Bewirtschaftung zur Verfügung gestellt.
In der DDR hat Eigentum an Land immer mehr an Bedeutung verloren. Nach der Wende mussten die Eigentumsverhältnisse erneut festgestellt werden. Die Frage nach der Entschädigung ehemals enteigneter Grundbesitzer stellte sich wieder.
In der Zeit zwischen dem Ende des 2. Weltkrieges 1945 und der Gründung der DDR 1949, also in der sowjetischen Besatzungszone enteignete Flächen wurden den ursprünglichen Eigentümern nicht wieder zugesprochen. Immer wieder versuchen diese, auch vor dem europäischen Gerichtshof, zu klagen.
Die in der DDR in Staatseigentum überführten Flächen gehören per Gesetz den ursprünglichen Eigentümern und werden diesen wieder übergeben.
Nach der Wende verwaltete die Treuhand und die aus ihr hervorgegangene BVVG (Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft) die sich noch immer in Staatseigentum befindlichen Flächen. Diese werden privatwirtschaftlich verkauft. Mitunter wird die These vertreten, dass der Staat sich durch den Verkauf enteigneter Flächen bereichert.
Dieser Arbeit beleuchtet die Vorgänge vom Kriegsende bis zur Entwicklung nach der Wende 1990.