Staufische Lehnspolitik

am Ende des 12. Jahrhunderts 1180-1197
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783631324493
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
01.01.1998
Seiten:
571
Autor:
Sigrid Hauser
Gewicht:
730 g
Format:
211x146x35 mm
Serie:
770, Europäische Hochschulschriften (Reihe 03): Geschichte und ihre Hilfswissenschaften / History and Allied Studies / Histoire
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Aus dem Inhalt: Das Lehnsverhältnis (am Ende des 12. Jahrhunderts) - Der Kaiser als Lehnsherr von Reichsfürsten, nichtfürstlichen Vasallen, Königen - Das Lehnrecht als Handhabe, über den eigentlichen Reichslehnverband hinausgreifend politische Abhängigkeiten zu schaffen - Staufische Erbpolitik - Die Übernahme von Reichslehngut durch den kaiserlichen Lehnsherrn und seine Familie - Der Kaiser als Richter in Lehnssachen.
Von lehnrechtlichen Beziehungen und den entsprechenden Rechtsakten ausgehend, bietet die Arbeit eine dichte Untersuchung der inneren Geschichte Deutschlands, Italiens und Burgunds sowie der Beziehungen der staufischen Kaiser Friedrich Barbarossa und Heinrich VI. zu auswärtigen Reichen im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts. Dabei werden alle zentralen verfassungsgeschichtlichen Probleme, wie die Entstehung der Landesherrschaft und des Reichsfürstenstandes oder der Leihezwang, sowie die Frage des staufischen Weltherrschaftsanspruchs vom Blickpunkt des Lehnrechts aus untersucht. Das Zusammenspiel von Reichslehnverfassung und Lehnrecht einerseits und Machtpolitik andererseits wird verdeutlicht. Welche Rolle spielte die Lehnspolitik im Handeln der beiden staufischen Kaiser, welche Prinzipien und Vorstellungen, machtpolitischen Gegebenheiten und Interessen bestimmten und leiteten sie?