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Das Leben als letzte Gelegenheit

Das Leben als letzte Gelegenheit

Sicherheitsbedürfnisse und Zeitknappheit
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"Am Beginn der Moderne", so Gronemeyer, "wird das Leben als biologische Lebensspanne konstituiert. Es wird buchstäblich zur einzigen und letzten Gelegenheit, nicht für die Rettung der Seele, sondern für die Anhäufung von Lebenskapital." Das Leben gerät unter das Gesetz der Akkumulation, es wird panisch. Neben den Tod tritt ein anderer, beinah noch ärgerer Widersacher des Lebens: das Versäumnis. Die Anstrengung des modernen Menschen hat seitdem drei Stoßrichtungen: Das Leben muss sicherer werden, es muss schneller werden und das Fremde muss getilgt werden.
'Am Beginn der Moderne', so Gronemeyer, 'wird das Leben als biologische Lebensspanne konstituiert. Es wird buchstäblich zur einzigen und letzten Gelegenheit, nicht für die Rettung der Seele, sondern für die Anhäufung von Lebenskapital.' Das Leben gerät unter das Gesetz der Akkumulation, es wird panisch. Neben den Tod tritt ein anderer, beinah noch ärgerer Widersacher des Lebens: das Versäumnis. Die Anstrengung des modernen Menschen hat seitdem drei Stoßrichtungen: Das Leben muss sicherer werden, es muss schneller werden und das Fremde muss getilgt werden.
Marianne Gronemeyer sieht den Beginn der Moderne im 14. Jh. und somit in der Zeit der großen Pestepidemien. Der Tod zeigte sein lebensverneinendes Gesicht, wurde als unabänderliche Naturgewalt erfahren. Er verlor angesichts des Grauens seine heilsgeschichtliche Bedeutung und forderte seine Bekämpfung heraus. Die Anstrengung des modernen Menschen hat seitdem drei Stoßrichtungen: Das Leben muss sicherer werden, es muss schneller werden und das Fremde muss getilgt werden.Die große Presseresonanz und die hohen Verkaufszahlen dieses Buches zeigen, wie sehr die Autorin einen empfindlichen Nerv unserer Zeit trifft. Am Beginn der Moderne, so schreibt sie, wird das Leben als biologische Lebensspanne konstituiert. Es wird buchstäblich zur einzigen und letzten Gelegenheit; nicht für die Rettung der Seele, sondern für die Anhäufung von Lebenskapital. Das Leben gerät unter das Gesetz der Akkumulation. Es wird panisch. Neben den Tod tritt ein anderer, beinahe noch ärgerer Widersacher des Lebens: das Versäumnis.

Mehr zum Thema

    Leben; Sicherheit; Sicherung / Absicherung; Zeit; Geschichte / Kulturgeschichte; Kulturgeschichte; Geschichte / Sozialgeschichte; Sozialgeschichte; Psychologie

Produktdetails

Autor: Marianne Gronemeyer
ISBN-13: 9783534263981
ISBN: 3534263987
Einband: Buch
Seiten: 179
Gewicht: 271 g
Format: 195x126x17 mm
Sprache: Deutsch
Autor: Marianne Gronemeyer
Dr. rer. soc Marianne Gronemeyer, geb. 1941 in Hamburg. Acht Jahre Lehrerin an der Haupt- und Realschule. Zweitstudium der Sozialwissenschaften an den Universitäten Hamburg, Mainz und Bochum. Dissertation: Motivation und politisches Handeln, Hamburg 1976. Von 1971-77 Friedensforschung an der Universität Bochum im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Friedens- und Konfliktforschung. Habilitationsschrift: Die Macht der Bedürfnisse, Reinbek 1988. Seit 1987 Professorin für Erziehungs- und Sozialwissenschaften an der Fachhochschule Wiesbaden.

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Rezensionen

Autor: Marianne Gronemeyer
ISBN-13:: 9783534263981
ISBN: 3534263987
Erscheinungsjahr: 01.12.2013
Verlag: wbg academic
Gewicht: 271g
Seiten: 179
Sprache: Deutsch
Auflage 14005, 5. Auflage
Sonstiges: Buch, 195x126x17 mm