Peregrinorum, pauperum ac aliorum transeuntium receptaculum

Hospitäler zwischen Maas und Rhein im Mittelalter
 CD-ROM
Sofort lieferbar | Lieferzeit:3-5 Tage I

72,00 €*

Alle Preise inkl. MwSt. | zzgl. Versand
ISBN-13:
9783515089500
Einband:
CD-ROM
Erscheinungsdatum:
30.07.2007
Seiten:
512
Autor:
Michel Pauly
Gewicht:
1114 g
Format:
249x182x37 mm
Serie:
190, Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Beihefte (VSWG-B)
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Rezension"Durch differenzierte und systematische Analyse sowie die 'Vernetzung der verschiedenen Aspekte und Dimensionen des historischen Phänomens' Hospital, die P. sich vorgenommen und eindrucksvoll durchgeführt hat, ist sein Buch zu weit mehr geworden als zu einer spezialisierten Untersuchung über das ma. Hospital." "Dem Autor ist ein theoretisch fundiertes, kenntnisreiches Werk gelungen, das in der Diskussion über die Geschichte des Fürsorgewesens in Europa einen Meilenstein darstellt." "In der Summe hat Michel Pauly eine äußerst gründliche, im besten Sinne gelehrte Studie vorgelegt, die das Innovationspotential raumbezogener Ansätze für den behandelten Themenbereich glänzend unter Beweis stellt und an der zukünftig nicht wird vorbeigehen können, wer sich mit mittelalterlichen Hospitälern beschäftigt." "Insgesamt ist Verf. eine staunenswerte Analyse und Synthese einer Hospitallandschaft gelungen. Er hat eine Menge an zerstreuten Informationen gesammelt und verwertet, so dass diese Arbeit für lange Zeit ein Standardwerk bleiben wird." ". eine beeindruckende, vorbildliche und nachahmenswerte Regionalstudie zum Fürsorgewesen im Mittelalter." "Voici un bel ouvrage, tant en raison du travail lui-même que de la qualité de l'édition, digne de la tradition de la librairie allemande." "Die wissenschaftlich weiterführende, raumbezogene Untersuchung zur regionalen und stadtgeschichtlichen Hospitalforschung kann als grundlegend für den untersuchten Raum und als richtungsweisendes Standardwerk bezeichnet werden"
Das Hospitalwesen bildete im Mittelalter nicht nur einen zentralen Bestandteil des sozialen und geistlichen Lebens, sondern auch eine treibende Kraft im städtischen Emanzipationsprozess und einen Knotenpunkt im Verkehrs- und Migrationsnetz. Doch wann und wo entstanden Hospitäler? Wer gründete aus welchen Beweggründen ein Hospital? Welche Funktionen erfüllten mittelalterliche Hospitäler? Welche Schutzheiligen hatten sie?
Die aus einer Trierer Habilitationsschrift erwachsene Arbeit beschäftigt sich mit etwa 530 innerstädtischen oder allein liegenden Anstalten aus dem Raum zwischen Maas und Rhein, Aachen und Colmar. Ausgehend von einem raumbezogenen Forschungsansatz, der sich u. a. in den zahlreichen Karten spiegelt, werden typologische, topographische, funktionale und spirituelle Aspekte des Hospitalwesens sowie die Pertinenz verschiedener Raumkonzepte behandelt.