Die Überlieferung der Kompositionen Francesco Landinis in Musikhandschriften des späten 14. und frühen 15. Jahrhunderts

 Buch
Sofort lieferbar | Lieferzeit:3-5 Tage I

48,00 €*

Alle Preise inkl. MwSt. | zzgl. Versand
ISBN-13:
9783487147031
Einband:
Buch
Erscheinungsdatum:
01.03.2012
Seiten:
233
Autor:
Julia Gehring
Gewicht:
639 g
Format:
246x174x20 mm
Serie:
5, Musica Mensurabilis
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Francesco Landini gilt als zentrale Gestalt für die Musik des Trecento. Seine 154 tradierten Kompositionen stellen in ihrer Anzahl und in der Breite ihrer Überlieferung mit insgesamt 20 musikali¬schen Quellen des späten 14. und frühen 15. Jahrhunderts und bis zu acht Textzeugen für ein einzelnes Stück einen einmaligen Korpus dar.
Der vorliegende Band unternimmt erstmals eine systematische Untersuchung dieses Korpus, bei der alle bislang bekannten Sammelhandschriften, Fragmente und Quellen der Streuüberlieferung einbezogen werden und nähert sich ihnen mit Methoden der Paläographie, Kodikologie und Textkritik in Kombination mit Fragestellungen aus dem Bereich der Mentalitäts- und Sozialgeschichte. Mittels einer Strukturierung der Überlieferung durch die Isolierung von Teilrepertoires können unter anderem neue Abhängigkeitsverhältnisse nachgewiesen und teilweise etablierte Forschungsmeinungen zum Überlieferungskontext oder zur Kompilation von Handschriften korrigiert werden.

***

Francesco Landini is a central figure in the music of the 14th century. His 154 surviving compositions form a unique corpus in terms of their number and the breadth of the manuscript tradition - a total of 20 sources from the 14th and early 15th centuries and as many as eight manuscripts for a single piece.
This is the first systematic study of this corpus, taking into account all known manuscripts, fragments and sources and examining them using the methods of palaeography, codicology and textual criticism combined with questions from the disciplines of intellectual and social history. A structural model for the transmission of the works which looks at sections of the repertoire out of their familiar context, new relationships can be identified and established opinions about the context of transmission or the compilation of manuscripts can be corrected.