Statische und dynamische Oligopolmodelle

Ein Beitrag zur Entscheidungstheorie in Oligopolsituationen
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ISBN-13:
9783409321822
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
01.01.1973
Seiten:
232
Autor:
Wolfgang Hilke
Gewicht:
406 g
Format:
244x170x12 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Inhaltsangabe1 Problemstellungen und Grundlagen einer Entscheidungstheorie des Oligopols.- 1 Einführung und kurzer Abriß der Problemstellungen.- 2 Grundlagen für eine Entscheidungstheorie des Oligopols.- A. Die typische Entscheidungssituation im Oligopol.- I. Zum Wesen eines "Oligopol-Marktes".- 1. Marktbegriff und Marktabgrenzung.- 2. Strukturelemente und "Denkart" zur Kennzeichnung eines Oligopol-Marktes.- II. Die Beziehungen zwischen Zielsetzung, Information(sumfang) und "rationaler Verhaltensweise".- 1. Rationalität und Verhaltensweise bei vollkommener Information.- 2. "Subjektive Rationalität" und "Lernprozeß" bei unvollkommener Information.- III. Oligopolistische Verhaltensweise und Reaktionserwartungen.- 1. "Oligopolistische Denkart" und "oligopolistische Verhaltensweise".- 2. "Autonomes" und "konjekturales" Verhalten im Oligopol.- 3. Die Reaktions-Erwartungen von Oligopolisten.- IV. Das spezifische Oligopolproblem.- B. Ableitung kompatibler Preis-Absatz-Funktionen im Dyopol auf unvollkommenem Markte.- I. Charakterisierung des Dyopols auf unvollkommenem Markte.- II. Die Bestimmungsgrößen der Nachfrage.- III. Der ökonomische Inhalt der Koeffizienten einer betriebsindividuellen Preis-Absatz-Funktion im Dyopol auf unvollkommenem Markte.- 1. "Absatz-Funktion" und "Preis-Absatz-Funktion".- 2. Wirkungen preispolitischer Maßnahmen auf die Nachfrage im Dyopol auf unvollkommenem Markte.- 3. Zur Aufstellung einer ökonomisch sinnvollen Preis-AbsatzFunktion eines Dyopolisten auf unvollkommenem Markte.- IV. Interdependenzen zwischen den Preis-Absatz-Funktionen der Dyopolisten.- 1. Die formale Gleichheit der Preis-Absatz-Funktionen der Anbieter.- 2. Kritik an der Hotelling-Symmetrie der Preis-Absatz-Funktionen im Dyopol auf unvollkommenem Markte.- 3. Die mengenbezogenen Interdependenzen zwischen "direkter Preiswirkung" und "Konkurrenzpreis-Mengenwirkung".- 4. Die "Kurven der prohibitiven Preise" und die "Monopolkurven" als Ausdruck der preisbezogenen Interdependenzen.- 5. Die Bedeutung der Interdependenzen für die Oligopolanalyse.- 3 Die unterschiedlichen Ansatzpunkte für eine statische und eine dynamische Analyse des Oligopols.- A. Zu den Begriffen "Statik" und "Dynamik" in der Preistheorie.- B. Kritische Diskussion der Prämissen statischer Oligopoltheorien.- I. Die Notwendigkeit der Prämissen-Analyse.- II. Die wesentlichen Prämissen statischer Oligopoltheorien.- 1. Ein-Perioden-Betrachtung und kurzfristige Gewinnmaximierung.- 2. Unendlich hohe Reaktionsgeschwindigkeiten ohne bzw. mit zeitlicher Preisgebundenheit.- C. Gründe und Ansatzpunkte für eine dynamische Oligopoltheorie.- I. Die Prämisse "autonomen Verhaltens" in den ersten Beiträgen zu einer dynamischen Oligopoltheorie.- II. Langfristige Gewinnmaximierung und Mehr-Perioden-Betrachtung bei vollkommener Information.- 1. Langfristige Gewinnmaximierung bei Konstanz der Daten im Zeitablauf und zeitlicher Preisgebundenheit.- 2. Langfristige Gewinnmaximierung bei Veränderung der Daten im Zeitablauf.- III. Lernprozesse bei unvollkommener Information.- 2 Optimale Preispolitik im Entscheidungsfeld einer statischen Oligopoltheorie.- 1 Kurzfristig gewinnmaximale Preisstrategien der Oligopolisten bei zeitlicher Preisgebundenheit (Modell I).- A. Kompatible Preis-Absatz-Funktionen - Isogewinnkurven - Kammlinien.- I. Die Iso-Gewinnkurven.- II. Die zweifach geknickten Kammlinien.- B. Kritik an der Dyopoltheorie von Krelle.- C. Die Bestimmung der optimalen Preisforderung bei zeitlicher Preisgebundenheit und vollkommener Information (Modell I).- I. Zwei "gekorene" Preiskombinationen als einzige Lösungspunkte.- II. Das "generelle Gleichgewichtsgebiet" als Feld "geborener" Lösungspunkte.- III. Zur Bestimmung einer Lösung für Ausgangspreiskombinationen außerhalb der beiden individuellen Gleichgewichtsbereiche.- 1. Die indeterminierte Lösung in der Oligopol-Literatur.- 2. Ein neuer Lösungsversuch: Die Bestimmung "kritischer Wartezeiten".- 3. Die Ermittlung einer eindeutigen Lösung durch Vergleich der "kriti
1 Problemstellungen und Grundlagen einer Entscheidungstheorie des Oligopols.- 1 Einführung und kurzer Abriß der Problemstellungen.- 2 Grundlagen für eine Entscheidungstheorie des Oligopols.- A. Die typische Entscheidungssituation im Oligopol.- I. Zum Wesen eines "Oligopol-Marktes".- 1. Marktbegriff und Marktabgrenzung.- 2. Strukturelemente und "Denkart" zur Kennzeichnung eines Oligopol-Marktes.- II. Die Beziehungen zwischen Zielsetzung, Information(sumfang) und "rationaler Verhaltensweise".- 1. Rationalität und Verhaltensweise bei vollkommener Information.- 2. "Subjektive Rationalität" und "Lernprozeß" bei unvollkommener Information.- III. Oligopolistische Verhaltensweise und Reaktionserwartungen.- 1. "Oligopolistische Denkart" und "oligopolistische Verhaltensweise".- 2. "Autonomes" und "konjekturales" Verhalten im Oligopol..- 3. Die Reaktions-Erwartungen von Oligopolisten.- IV. Das spezifische Oligopolproblem.- B. Ableitung kompatibler Preis-Absatz-Funktionen im Dyopol auf unvollkommenem Markte.- I. Charakterisierung des Dyopols auf unvollkommenem Markte..- II. Die Bestimmungsgrößen der Nachfrage.- III. Der ökonomische Inhalt der Koeffizienten einer betriebsindividuellen Preis-Absatz-Funktion im Dyopol auf unvollkommenem Markte.- 1. "Absatz-Funktion" und "Preis-Absatz-Funktion".- 2. Wirkungen preispolitischer Maßnahmen auf die Nachfrage im Dyopol auf unvollkommenem Markte.- 3. Zur Aufstellung einer ökonomisch sinnvollen Preis-AbsatzFunktion eines Dyopolisten auf unvollkommenem Markte.- IV. Interdependenzen zwischen den Preis-Absatz-Funktionen der Dyopolisten.- 1. Die formale Gleichheit der Preis-Absatz-Funktionen der Anbieter.- 2. Kritik an der Hotelling-Symmetrie der Preis-Absatz-Funktionen im Dyopol auf unvollkommenem Markte.- 3. Die mengenbezogenen Interdependenzen zwischen "direkter Preiswirkung" und "Konkurrenzpreis-Mengenwirkung".- 4. Die "Kurven der prohibitiven Preise" und die "Monopolkurven" als Ausdruck der preisbezogenen Interdependenzen..- 5. Die Bedeutung der Interdependenzen für die Oligopolanalyse.- 3 Die unterschiedlichen Ansatzpunkte für eine statische und eine dynamische Analyse des Oligopols.- A. Zu den Begriffen "Statik" und "Dynamik" in der Preistheorie.- B. Kritische Diskussion der Prämissen statischer Oligopoltheorien.- I. Die Notwendigkeit der Prämissen-Analyse.- II. Die wesentlichen Prämissen statischer Oligopoltheorien.- 1. Ein-Perioden-Betrachtung und kurzfristige Gewinnmaximierung.- 2. Unendlich hohe Reaktionsgeschwindigkeiten ohne bzw. mit zeitlicher Preisgebundenheit.- C. Gründe und Ansatzpunkte für eine dynamische Oligopoltheorie.- I. Die Prämisse "autonomen Verhaltens" in den ersten Beiträgen zu einer dynamischen Oligopoltheorie.- II. Langfristige Gewinnmaximierung und Mehr-Perioden-Betrachtung bei vollkommener Information.- 1. Langfristige Gewinnmaximierung bei Konstanz der Daten im Zeitablauf und zeitlicher Preisgebundenheit.- 2. Langfristige Gewinnmaximierung bei Veränderung der Daten im Zeitablauf.- III. Lernprozesse bei unvollkommener Information.- 2 Optimale Preispolitik im Entscheidungsfeld einer statischen Oligopoltheorie.- 1 Kurzfristig gewinnmaximale Preisstrategien der Oligopolisten bei zeitlicher Preisgebundenheit (Modell I).- A. Kompatible Preis-Absatz-Funktionen - Isogewinnkurven - Kammlinien.- I. Die Iso-Gewinnkurven.- II. Die zweifach geknickten Kammlinien.- B. Kritik an der Dyopoltheorie von Krelle.- C. Die Bestimmung der optimalen Preisforderung bei zeitlicher Preisgebundenheit und vollkommener Information (Modell I).- I. Zwei "gekorene" Preiskombinationen als einzige Lösungspunkte.- II. Das "generelle Gleichgewichtsgebiet" als Feld "geborener" Lösungspunkte.- III. Zur Bestimmung einer Lösung für Ausgangspreiskombinationen außerhalb der beiden individuellen Gleichgewichtsbereiche.- 1. Die indeterminierte Lösung in der Oligopol-Literatur.- 2. Ein neuer Lösungsversuch: Die Bestimmung "kritischer Wartezeiten".- 3. Die Ermittlung einer eindeutigen Lösu
aereits sehr früh - und seitdem immer wieder - hat ein Gebiet der Preis theorie besondere Aufmerksamkeit auf sich gezogen und Anlaß zu intensiven wissenschaftlichen Bemühungen gegeben: die Preisbildung auf oligopolistisch strukturierten Märkten. Schon 1838 hat Cournot diese Frage aufgegriffen und eine Lösung angeboten. Die Reihe derer, die sich nach ihm dem Problem des Preiswettbewerbs zwischen Oligopolisten zuwandten, ist lang und enthält viele bekannte Namen. Im Mittelpunkt dieser vorwiegend volkswirtschaftlich ausgerichteten Untersuchungen stand die Frage nach dem Gleichgewicht auf Oligopol märkten und den Eigenschaften dieses Gleichgewichts. Neben diesen vornehmlich den Gesamtmarkt ins Auge fassenden Arbeiten sind jene Untersuchungen - z. B. von Erich Gutenberg - zu nennen, di- vom Standpunkt des in einer Unternehmung für die Preispolitik Verantwort lichen ausgehend - die Frage zu beantworten suchen, welche Preise und welches preispolitische Verhalten bestimmten, vorgegebenen Unternehmens zielen entsprechen. Diesem Vorgehen folgend, sind die Betrachtungen des hier vorgelegten Buches betriebswirtschaftlich orientiert, d. h. aus der Sicht der Unternehmung angestellt. Es geht dem Verfasser darum, einen Beitrag zur Entscheidungs theorie der Unternehmung in Oligopolsituationen zu leisten: Für welchen Preis bzw. welche Preisstrategie muß sich ein Oligopolist entscheiden, um sich unter Berücksichtigung der jeweiligen Datenkonstellation seiner Zielsetzung entsprechend zu verhalten? Diese Frage kann a) - wie bisher in der Literatur vorwiegend geschehen - im Entscheidungs feld einer statischen Oligopoltheorie und b) - realitätsnäher - im Entscheidungsfeld einer dynamischen Oligopol theorie untersucht und beantwortet werden. Beiden Problemkreisen wendet sich der Verfasser zu.