Computergestützte Fertigungswirtschaft

Die Automatisierung fertigungswirtschaftlicher Planungs- und Realisationsprozesse
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ISBN-13:
9783409318716
Einband:
Book
Seiten:
296
Autor:
Jörg Link
Gewicht:
513 g
Format:
244x170x16 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

1. Einführung.- 11 Problemstellung.- 12 Ziele der Untersuchung.- 13 Methodische Anmerkungen.- 2. Planungs- und Realisationsprozesse im Fertigungsbereich der Unternehmung.- 21 Die Unternehmung als organisiertes soziotechnisches System.- 22 Planungs- und Realisationsprozesse in der Unternehmung.- 221 Wesen und Ablauf von Problemlösungsprozessen.- 222 Wesen und Arten von Problemlösungsprogrammen.- 223 Grundlagen interdependenter Parameterplanung.- 23 Systematik fertigungswirtschaftlicher Planungs- und Realisationsaufgaben.- 231 Charakterisierung der Gesamtkonzeption.- 232 Inhalt der einzelnen Aufgabenkomplexe.- 2321 Fertigungsplanung.- 23211 Zielplanung.- 23212 Mittelplanung.- 2322 Fertigungssteuerung.- 2323 Fertigungsdurchführung.- 2324 Fertigungskontrolle.- 233 Die elementaren Funktionalsysteme der Fertigungswirtschaft.- 3. Wesen und Inhalt der Automatisierung aus betriebswirt-schaftlicher Sicht.- 31 Chronologischer Abriß zum Automatisierungsgedanken und -begriff.- 311 Die Zeitspanne bis zum Beginn der Automatisierungsdiskussion.- 312 Der Automatisierungsbegriff im letzten Vierteljahrhundert.- 32 Automatisierung in der Erklärung durch den allgemeinen Programmansatz.- 321 Der Kern des Automatisierungsgedankens.- 322 Die Rolle der Steuerungsprogramme.- 3221 Das Steuerungsprogramm als Grundlage aller Sachmittelaktionen.- 3222 Automatisierung als Prozeß der Programmsubstitution.- 3223 Die speziell betriebswirtschaftlichen Aspekte der Automatisierung.- 32231 Die Abgrenzung der Anwendungsprogramme gegenüber den Systemprogrammen.- 32232 Zielorientierte Programmstrukturierung und -implementierung in der Unternehmung.- 323 Kompetenz- und Verantwortungsverteilung in automatisierten Systemen.- 33 Entwurfs- und Einsatzformen von Steuerungsprogrammen.- 331 Automatisierung als Prozeß der Systemanalyse und -synthese.- 3311 Systemanalyse und -synthese im allgemeinen organisatorischen Gestaltungsprozeß.- 3312 Systemgestaltung im Planungsbereich.- 3313 Systemgestaltung im Realisationsbereich.- 332 Programmsteuerung moderner Funktionalsysteme.- 3321 Der Begriff der Programmsteuerung.- 3322 Sprachen als Mittler der Programmsteuerung.- 3323 Speicher als Zwischenträger der Programmsteuerung.- 3324 Effektoren als Endglieder der Programmsteuerung.- 333 Automatisierungsgrade moderner Programmhierarchien.- 3331 Bisherige Vorschläge zur Abstufung verschiedener Automatisierungsgrade.- 3332 Eigene Betrachtungen zur technischen Varietät fertigungswirtschaftlicher Systeme.- 33321 Die Globalstruktur der technischen Varietät.- 33322 Die Bedeutung der Merkmalsauswahl und -gewichtung.- 333221 Zur Auswahl der Beurteilungsmerkmale.- 333222 Zur Gewichtung der Beurteilungsmerkmale.- 4. Fertigungswirtschaft im Zeichen sich ausweitender Lösungsmöglichkeiten und Bestimmungsfaktoren der Automatisierung.- 41 Der Fertigungstyp als ein zentraler Bestimmungsfaktor der Automatisierung.- 411 Zur typologischen Betrachtungsweise der Automatisierung.- 412 Analyse der Einflüsse ausgewählter Elementartypen auf Inhalt und Ausmaß der Automatisierung.- 4121 Zum Leistungswiederholungstyp.- 41211 Das Bezugsobjekt des Begriffes "Leistungswiederholung".- 41212 Einflüsse auf die Automatisierung der Planung.- 412121 Allgemeines.- 412122 Transformationsplanung.- 412123 Erzeugnisbezogene Kostenplanung.- 412124 Zahl und Ansprachefrequenz der erzeugnisbezogenen Stammdaten.- 412125 Planungsfrequenz innerhalb der Material- und Zeitwirtschaft.- 412126 Das Erfordernis einer möglichst effizienten Teilefamilienbildung im Zuge der Erzeugnis kombinationsplanung.- 41213 Einflüsse auf die Automatisierung der Realisation.- 412131 Allgemeines.- 412132 Zur Auswahl des unmittelbaren Automatisierungsobjektes.- 412133 Die Art der für die Steuerungs programme verwendeten Speicher.- 412134 Die Art der im Realisations bereich eingesetzten Sachmittel.- 412135 Die Breite des zur Fertigungssteuerung und -fortschrittsüberwachung zu generierenden Informationsstromes.- 412136 Qualitätsüberwac
EDV-Systeme, NC-Maschinen, Proze13rechner und Industrieroboter haben in den letzten 20 Jahren dazu beigetragen, Diebolds "automa tische Fabrik" in immer starker em Umfang Wirklichkeit werden zu lassen. Dabei sind es nicht mehr so sehr die Fertigungsstra13en und Fertigungsautomaten der Gro13serienfertigung, die Erscheinungsbild und Weg der fertigungswirtschaftlichen Automatisierung pragen("De troit Automation"), sondern zunehmend die fUr alle Arten von Auf gaben und Fertigungstypen eingesetzten Elektronischen Datenverar beitungssysteme: - fiber das weite Feld der Material-und Zeitwirtschaft hinaus wer den Computer heute auch in den vorgelagerten Bereichen der Kon struktion sowie Stiicklisten -und Arbeitsplangenerierung eingesetzt; - Proze13rechner steuern selbsttatig ganze Walzstra13en, Hoch6fen, Chemie- und sonstige Fertigungsanlagen sowie Priifsysteme und Lagerhau ser; - Datenver ar be itung s system e unterschiedlichster Struktur und Lei stungsfahigkeit iibemehmen in Werkzeugmaschinen die Steuerung aller Relativbewegungen Werkzeug/Werkstiick sowie der Werkzeug und ggf. Werkstiickhandhabung (NC-, CNC-, AC-Systeme); - Computer schlie13lich stellen auch eine zentrale Komponente der jiingsten und der Vorstellung von einer "automatischen Fabrik" arnnachstenkommendenKonzeption dar: Ganze Gruppen material flu13technisch verketteter NC-Systeme werden von hierarchisch angeordneten EDV-Prograrnmen gesteuert und k6nnen auf diese Weise die Fertigung kompletter Teilespektren ohne menschlichen Eingriff - d. h. quasi autonom - abwickeln (Randomfertigung). Fiir Betriebswirtschaftslehre und Organisationswissenschaft stellt sichnun die Aufgabe, in Forschung undLehremit diesen liingerfristig so tiefgreifenden Veranderungen innerhalb ihre s Erfahrungsbereiches Schritt zu halt en. Diese Veriinderungen k6nnen nicht aus einer tradi tionalen Abwehrhaltung bzw. Grenzziehung zwischen den Wissen schaften heraus der ingenieurwissenschaftlichen Behandlung allein iiberlassen bleiben, sondern miissen in ihren 6konomischen sowie organisations- und arbeitswissenschaftlichen Dimensionen voll in die Betriebswirtschaftslehre integriert werden.