Umweltvirologie

Viren in Wasser und Boden
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ISBN-13:
9783211833452
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
14.06.2000
Seiten:
296
Autor:
Renate Walter
Gewicht:
810 g
Format:
276x210x17 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Das gesammelte Wissen der Umweltökologie ist in diesem ersten deutschsprachigen Lehrbuch zusammengefaßt. Ein internationales Autorenteam von Medizinern, Biologen und Wasserfachleuten garantiert höchste Aktualität. Sie stellen u.a. das international entwickelte Risikoschätzverfahren ("risk assessment") vor und beschreiben virologische Aspekte von Prozeßtechnologien der Wasserreinigung und Bodensanierung. Im Mittelpunkt steht die Verhütung und Bekämpfung von Virenverseuchungen. Ein Standardwerk, an dem Studenten und Experten nicht vorbeikommen.
1 Allgemeine Grundlagen der Umweltvirologie.- 1.1 Einführung.- 1.1.1 Geschichte der Umweltvirologie.- 1.1.2 Definition der Viren.- 1.1.3 Virusvermehrung.- 1.1.4 Klassifikation.- 1.1.5 In der Umwelt auftretende humanpathogene Viren und die von ihnen ausgelösten Infektionskrankheiten.- 1.1.5.1 Erkrankungen des Zentralnervensystems.- 1.1.5.2 Erkrankungen des Verdauungskanals.- 1.1.5.3 Infektiöse Leberentzündung (Hepatitis).- 1.1.5.4 Erkrankungen der Haut und Schleimhaut.- 1.2 Übertragung von Viruskrankheiten des Menschen über Wasser und Boden.- 1.2.1 Risikobevölkerung.- 1.2.1.1 Das erste Lebensjahr.- 1.2.1.2 Schwangerschaft.- 1.2.1.3 Das Alter.- 1.2.1.4 Chronische Abwehrschwäche.- 1.2.1.5 Reisekrankheit.- 1.2.2 Die minimal infektiöse Dosis.- 1.2.3 Infektionswege und Eintrittspforten.- 1.2.4 Das Risiko.- 1.2.4.1 Das akzeptable Risiko.- 1.2.4.2 Die Risikoschätzung.- 1.2.4.3 Das mathematische Modell.- 1.2.5 Explosivepidemien (Wasser-/Lebensmittelepidemien).- 1.2.6 Sporadisch auftretende Infektionen (Low-Level-Infection).- 1.3 Nachweis humanpathogener Viren auf Zellkulturen.- 1.3.1 Virusisolation.- 1.3.2 Quantitative Virusbestimmung.- 1.3.2.1 Plaque Forming Unit.- 1.3.2.2 Endverdünnung (quantale Verfahren).- 1.3.3 Elektronenmikroskopie.- 1.3.4 Molekularbiologische Nachweismethoden.- 1.3.4.1 Molekulare Hybridisierung im Dot-Blot-Verfahren (Genproben).- 1.3.4.2 Polymerase-Kettenreaktion (PCR).- 1.4 Die Bedeutung der Umwelt für die Übertragung tierpathogener Viren.- 1.4.1 Allgemeines.- 1.4.2 Virusübertragung durch die Luft.- 1.4.2.1 Respiratorische Viren.- 1.4.2.2 Darmviren.- 1.4.3 Übertragung mit dem Wasser.- 1.4.4 Virusübertragung zwischen Mensch und Tier am Beispiel der Influenza.- 1.5 Die Bedeutung der Umwelt für die Übertragung pflanzenpathogener Viren.- 1.5.1 Viruskontamination.- 1.5.2 Quellen der Viruskontamination.- 1.5.3 Virusverhalten.- 1.5.4 Bewertung der Viruskontamination.- 1.6 Zusammenfassung.- 2 Bedeutung der Virologie in der Wasserwirtschaft und bei der Neuordnung von Flußsystemen.- 2.1 Einführung.- 2.1.1 Aufgaben und Ziele der Wasserwirtschaft.- 2.1.2 Gewässerschutz.- 2.2 Virologische Aspekte in der Siedlungswasserwirtschaft.- 2.2.1 Trink- und Nutzwasserversorgung.- 2.2.1.1 Wasserschutz- und -schongebiete.- 2.2.1.2 Anforderung an die Wasserbeschaffenheit von Roh- und Reinwasser für den menschlichen Gebrauch.- 2.2.2 Abwasserentsorgung.- 2.3 Virologische Aspekte der Badenutzung.- 2.4 Virologische Aspekte bei Bewässerungs- und Befeuchtungsmaßnahmen.- 2.5 Virologische Aspekte in anderen wasserwirtschaftlichen Sektoren.- 2.5.1 Hochwasserschutz.- 2.5.2 Wasserkraftnutzung.- 2.5.3 Thermische Gewässernutzung.- 2.5.4 Entwässerung.- 2.6 Virologische Aspekte bei der wasserwirtschaftlichen Neuordnung von Flußsystemen.- 2.6.1 Historische Neuordnung des Donauflusses in Wien.- 2.6.2 Zielstellungen bei der Neuregelung von Flußsystemen.- 2.7 Die Neue Donau und die begleitende wasservirologische Beweissicherung.- 2.7.1 Das Projekt der Neuen Donau.- 2.7.2 Weiterführende Nutzungen des Hochwasserschutzprojektes"Neue Donau" und virusökologische Aspekte.- 2.7.2.1 Die Neue Donau als Badegewässer.- 2.7.2.2 Grundwassergewinnung und Bewässerungsmodelle am Beispiel der oberen Lobau.- 2.7.2.3 Trinkwassergewinnung auf der Donauinsel.- 2.8 Ausblick.- 3 Trinkwasser.- 3.1 Viren im Trinkwasser.- 3.1.1 Einführung.- 3.1.2 Übertragungswege.- 3.2 Historischer Überblick.- 3.2.1 Chronologie des Nachweises von Viren im Trinkwasser.- 3.2.2 Epidemiologie der Virusübertragung durch Trinkwasser.- 3.3 Infektionsdosis und Risikoabschätzung.- 3.3.1 Minimale Infektionsdosis.- 3.3.2 Das akzeptable Risiko.- 3.4 Kasuistik von Trinkwasser-Epidemien.- 3.4.1 Hepatitis.- 3.4.1.1 Hepatitis E-Kasuistik.- 3.4.1.2 Hepatitis A-Kasuistik.- 3.4.1.3 Resümee.- 3.4.2 Gastroenteritis.- 3.4.2.1 Kasuistik.- 3.4.2.2 Resümee.- 3.5 Virusgrenzwerte im Trinkwasser.- 3.5.1 Allgemeines.- 3.5.2 WHO-Grenzwerte.- 3.5.3 Europäische Union (EU).- 3.5.3.1 Deutsch
Die Industrialisierung und das Bevölkerungs vertrauensvolle Unterstützung von der ersten wachstum mit seinem hohen Urbanisierungstrend Stunde an und zum anderen für die fruchtbare haben weltweit zu spezifischen mikrobiellen Zusammenarbeit in der Produktionsphase des Verschmutzungen von Oberflächenwasser, Grund Werkes. Meine ganz besondere Dankbarkeit gilt wasser und Boden beigetragen. Diese Entwicklung dem Magistrat der Stadt Wien, namentlich dem führte zu den heutigen hohen Anforderungen an Gesundheitsstadtrat, Herrn Dr. Sepp Rieder, und einen umweltbezogenen Infektionsschutz für der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Mensch, Tier und Pflanze. Als nach dem 2. Wasserfach, in der Person seines Geschäftsführers, Weltkrieg in den USA erstmalig humanpathogene Herrn Dipl. Ing. Robert G. Köck. Beide In Viren im Trinkwasser experimentell nachgewiesen stitutionen haben an der Schaffung von Bedingun wurden, ergaben sich nachfolgend grundlegende gen zum Entstehen dieses Buches wesentlichen Entwicklungen in der Umweltvirologie. Alle bisher Anteil. Meine herzliche Danksagung richtet sich gewonnenen Erkenntnisse führten zu bedeutsamen auch an alle Kollegen und Freunde, die mir mit Rat Fortschritten in der Trink-, Bade- und Nutzwas und Tat zur Seite standen. Hier möchte ich be serhygiene. sonders Herrn SR Dipl. Ing. Franz Michlmayr In diesem Buch soll der internationale Stand nennen, ohne dessen sachkundige Beratung und dieses Wissens vorgestellt werden. Die Umweltvi kollegialen Beistand ich mir die Realisierung dieses rologie ist ein Wissenschaftsgebiet, welches gegen Buches nicht vorstellen kann. Herr Dr. Wolfgang wärtig eine eindrucksvolle Blüte erlebt.