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Demokratische Legitimation der dritten Gewalt

Demokratische Legitimation der dritten Gewalt

147, Jus Publicum
 Buch
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Die dritte Gewalt ist im Bereich der richterlichen Entscheidungstätigkeit von Weisungen freigestellt. Axel Tschentscher zeigt, daß die demokratische Legitimation nach dem herrschenden organisatorisch-formalen Modell zu Inkonsistenzen führt. Das Demokratieprinzip des Grundgesetzes interpretiert er im Sinne eines Kontrollmodells demokratischer Legitimation, bei dem die potentielle Inhaltskontrolle als primäres Kriterium dient. Das grundgesetzlich gebotene Legitimationsniveau kann bei funktionierender sachlich-inhaltlicher demokratischer Legitimation in einzelnen Bereichen auch ohne das personell-organisatorische Element der Legitimationskette verwirklicht werden. Die legitimatorische Reichweite der richterlichen Gesetzesbindung würde unterschätzt, wollte man dem Gesetzgeber eine tatsächlich ausgeübte, flächendeckende Steuerung statt bloß potentieller Inhaltskontrolle abverlangen. Nach dem Kontrollmodell bietet sich den Ländern ein breites Spektrum grundgesetzkonformer Verfahren der Richterbestellung, unter denen selbst kooptative Elemente nicht von vornherein ausgeschlossen sind.

Mehr zum Thema

    Öffentliches Recht / Staatsrecht; Staatsrecht

Produktdetails

Autor: Axel Tschentscher
ISBN-13: 9783161487828
ISBN: 3161487826
Einband: Buch
Seiten: 410
Gewicht: 776 g
Format: 237x162x29 mm
Sprache: Deutsch

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Rezensionen

Autor: Axel Tschentscher
ISBN-13:: 9783161487828
ISBN: 3161487826
Erscheinungsjahr: 01.05.2006
Verlag: Mohr Siebeck GmbH & Co. K
Gewicht: 776g
Seiten: 410
Sprache: Deutsch
Auflage 06001, 1. Auflage
Sonstiges: Buch, 237x162x29 mm